Review of: Theodor W Adorno

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On 30.11.2019
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Platz eins im Free-TV-Fernsehen freuen. Auf ihr auf v7 die Details zur Rede.

Theodor W Adorno

Theodor W. Adorno (geboren September in Frankfurt am Main; gestorben 6. August in Visp, Schweiz; eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund). Korrekt, penibel und bürgerlich: so haben Zeitgenossen den Philosophen Theodor W. Adorno erlebt. Ein scharfsinniger Kapitalismuskritiker in. Frankfurter Schule: Theodor W. Adorno. Adorno begründete die einflussreichste Denkschule der deutschen Philosophie im Jahrhundert: Die ".

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Theodor W. Adorno war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musikphilosoph und Komponist. Er zählt mit Max Horkheimer zu den Hauptvertretern der als Kritische Theorie bezeichneten Denkrichtung, die auch unter dem Namen Frankfurter Schule bekannt. Theodor W. Adorno (geboren September in Frankfurt am Main; gestorben 6. August in Visp, Schweiz; eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund). The following is a list of the major work by Theodor W. Adorno, a 20th-century German philosopher, sociologist and critical theorist associated closely with the. Theodor W. Adorno ist ein deutscher Philosoph, Soziologe und Musiktheoretiker. Er ist einer der Hauptvertreter der sogenannten „Frankfurter Schule“ oder. Adorno. i.e. Theodor Ludwig Wiesengrund; Pseudonyme: Theodor W. Adorno, Hektor Rottweiler, Teddie Wiesengrund, Theodor Wiesengrund-Adorno, Castor. Zu seinem heutigen Todestag hat Theodor W. Adornos Vorlesung "Aspekte des neuen Rechtsradikalismus" die Bestsellerlisten erobert. Frankfurter Schule: Theodor W. Adorno. Adorno begründete die einflussreichste Denkschule der deutschen Philosophie im Jahrhundert: Die ".

Theodor W Adorno

Korrekt, penibel und bürgerlich: so haben Zeitgenossen den Philosophen Theodor W. Adorno erlebt. Ein scharfsinniger Kapitalismuskritiker in. Todestag von Theodor W. Adorno, des vielseitigsten Denkers der Frankfurter Schule, erscheint ein verblüffend aktueller Vortrag über. Theodor W. Adorno lebte im Kettenhofweg Kein Vertreter der „Frankfurter Schule“, einer kritischen Gesellschaftstheorie, war Frankfurt so verbunden wie. Korrekt, penibel und bürgerlich: so haben Zeitgenossen den Philosophen Theodor W. Adorno erlebt. Ein scharfsinniger Kapitalismuskritiker in. Todestag von Theodor W. Adorno, des vielseitigsten Denkers der Frankfurter Schule, erscheint ein verblüffend aktueller Vortrag über. Theodor W. Adorno lebte im Kettenhofweg Kein Vertreter der „Frankfurter Schule“, einer kritischen Gesellschaftstheorie, war Frankfurt so verbunden wie.

Theodor W Adorno Biografia de Theodor Adorno Video

L'École de Francfort : Théodor Adorno Theodor W Adorno It is historical but not arbitrary; nonpropositional, yet calling for propositional claims to be made about Kino Delphi utopian in Maite Kelly Größe reach, yet firmly tied to specific societal conditions. Upon his return, Meine Erfundene Frau helped shape the political culture of West Germany. Nachdem Adorno die Venia legendi verliehen worden war, hielt er im Mai seine Antrittsvorlesung als Privatdozent für Philosophie; ihr Fussball Live Streams Die Aktualität der Philosophiedie viele Gedanken enthielt, die in sein späteres Gesamtwerk eingingen. Band 1: Chronik. Kim Director unavoidable tensions within them express unavoidable conflicts within the larger sociohistorical process from which they arise and to which they belong.

Theodor W Adorno - Theodor W. Adorno (1903-1969)

Studien über Husserl und die phänomenologischen Antinomien , GS 5. Aesthetic Theory , trans.

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Theodor W. Adorno: Piano piece (1921) Er schrieb eine kritische Abhandlung über die Feuerwehrmann Sam Helden Im Sturm Download Karl Mannheims [55] und musiktheoretische Artikel für die Andre Phillips Avantgarde verpflichtete Wiener Musikzeitschrift 23 sowie den Aufsatz Über Jazz. Doch der blieb sowohl der Musik als auch der Philosophie treu. Theoretische Entwicklung. Leben — Werk — Wirkung. Das habe ich verweigert. Tenbruck: Die intellektuelle Gründung der Bundesrepublik. Siehe auch die auf S.

Während dieser Zeit unterhielt Adorno einen intensiven Briefwechsel mit dem bereits im amerikanischen Exil lebenden Max Horkheimer, den er im Dezember in Paris getroffen und im Juni für zwei Wochen in New York besucht hatte.

Mitte Dezember verbrachten die Adornos noch einen Urlaub an der Ligurischen Küste, wo sie sich mit Walter Benjamin trafen; und in Brüssel verabschiedete sich Adorno von den Eltern, die später nachkommen sollten.

Das Paar richtete sich hier mit den aus Deutschland verschifften Möbeln ein und hatte von Anfang an keinen Mangel an privaten Kontakten und Beziehungen.

Adorno wurde die Durchführung eines Teilprojekts für den Bereich der Musik übertragen, die für ihn eine gänzlich ungewohnte und aufreibende Tätigkeit bedeutete.

Überdies beteiligte er sich an den Seminaren, Vorträgen und internen Diskussionen über den Charakter des Nationalsozialismus.

Horkheimer, der Adorno nach seinem Ausscheiden aus dem Radio-Projekt eine volle Institutsstelle zugesagt hatte, suchte in dieser Zeit die engere Zusammenarbeit mit ihm.

Ab Herbst fanden zwischen beiden Gespräche statt, die Gretel Adorno teilweise protokollierte. Horkheimer und seine Frau Maidon siedelten , vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen — vor allem Maidon litt unter dem New Yorker Klima —, nach Los Angeles über und bezogen in Pacific Palisades einen eigens für sie gebauten Bungalow.

Die Adornos zogen im November nach und dort in ein gemietetes Haus ein. Die meisten von ihnen waren Hollywoods wegen gekommen, weil sie sich Aufträge von der Filmindustrie erhofften.

Angesichts des an den Juden und anderen Bevölkerungsgruppen verübten Massenmords legten die beiden Autoren eine Geschichtsphilosophie der Gesellschaft nach Auschwitz vor, die eine grundsätzliche Kritik der Aufklärung darstellte, deren Fortschrittsoptimismus obsolet geworden sei.

Dies zu erklären, setzte das Buch mit der dialektischen These einer Verschränkung von Vernunft und Mythos, von Natur und Rationalität ein.

Die Vernunftkritik erfolgte aus einer katastrophischen Perspektive. Mai und an Horkheimer 9. Nachdem er mit dem Aggressionsforscher Friedrich Hacker in konfliktreiche Auseinandersetzungen geraten war, kündigte er seine Stellung und kehrte im August nach Deutschland zurück.

Unmittelbarer Grund war die Vertretung Horkheimers an der Frankfurter Universität, die Horkheimer bereits wieder zum ordentlichen Professor, diesmal für Philosophie und Soziologie, berufen hatte.

Adornos Motivation zur Rückkehr nach Deutschland war nach eigener Aussage subjektiv durch Heimweh und objektiv durch die Sprache bestimmt.

Er wurde aber bald als Repräsentant einer anderen Disziplin, der Soziologie, bekannt, für die er während seiner Emigrationsjahre vielfältige Qualifikationen erworben hatte.

November im neuen Gebäude wiedereröffnete Institut für Sozialforschung war Adorno von Anfang an als stellvertretender Direktor mitverantwortlich.

Das Institut war die erste akademische Einrichtung, die ein Soziologiestudium im Nachkriegsdeutschland ermöglichte.

In ihrem eigenen Büro redigierte sie penibel alle Texte Adornos vor der Drucklegung. Selten verpasste sie eine seiner Vorlesungen. Die wissenschaftliche Produktivität, die Adorno in den USA auf dem Gebiet der Sozialforschung entfaltet hatte, trug dazu bei, dass er in Deutschland in den er und er Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Soziologie anerkannt wurde.

Adornos Ehefrau Gretel wusste darüber Bescheid und duldete dies, ohne es zu billigen. Von bis amtierte Adorno als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und zeichnete für den Deutschen Soziologentag verantwortlich, der unter dem Titel Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft in Frankfurt am Main veranstaltet wurde.

Die Vortragenden und Diskutanten auf den Podien reagierten meist gelassen auf wiederholte Störungen, Unterbrechungen und andere Regelverletzungen der Studenten.

Neben seiner Tätigkeit als Universitätslehrer und als Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung verfasste Adorno bedeutende philosophische Schriften.

Bereits war die aus der Emigration mitgebrachte und erweiterte Sammlung von Aphorismen : Minima Moralia erschienen, die er Max Horkheimer gewidmet hatte.

Das mehr als Er entwickelte eine erstaunliche Medienpräsenz, die ihn zum gefragten Kenner und Diskutanten nicht nur auf den Gebieten der Philosophie und Soziologie, sondern auch der Musiktheorie und Literaturkritik machte.

Adorno war ein geschätzter Hochschullehrer. Sein auf wenige Notizen sich stützender, in nuancierter Diktion frei formulierter Vortrag schlug viele in den Bann.

Mai Stellung bezog, hielt er Distanz zum studentischen Aktionismus. Das habe ich verweigert. Als am Januar Studenten in das Institut für Sozialforschung eingedrungen waren, um kategorisch eine sofortige Diskussion über die politische Situation durchzusetzen, riefen die Institutsdirektoren — Adorno und Ludwig von Friedeburg — die Polizei und zeigten die Besetzer an.

Adorno, der immer ein Gegner des Polizei- und Überwachungsstaats gewesen war, litt unter diesem Bruch seines Selbstverständnisses.

Ungenügend akklimatisiert, fuhr er mit einer Seilbahn auf fast m. Als er Herzbeschwerden bekam, wurde er ins Visper Krankenhaus St.

Maria gebracht. Dort erlag er am Morgen des 6. August einem Herzinfarkt. Adornos Grab befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof. Dieser Aufgabe widmete sich Adorno in einem seiner späteren Hauptwerke, der Negativen Dialektik Sie stehen in enger Verbindung zum Begriff des Tauschs , der wiederum im Zentrum von Adornos Philosophie steht und erkenntnistheoretisch weit über die Ökonomie hinausweist.

Zwei Texte Adornos beziehen sich explizit auf den Klassenbegriff: Der eine ist das Unterkapitel Klassen und Schichten aus der Einleitung in die Musiksoziologie , der andere ein unveröffentlichter Aufsatz aus dem Jahre mit dem Titel Reflexionen zur Klassentheorie , der erstmals posthum in den Gesammelten Schriften veröffentlicht wurde GS 8: — Die Psychoanalyse ist ein konstitutives Element der Kritischen Theorie.

Um den Zusammenhalt der repressiven, gegen die Interessen der Menschen gerichteten Gesellschaft erklären zu können, bedürfe es der Erforschung der in den Massen vorherrschenden Triebstrukturen GS 8: Jan Philipp Reemtsma hat Adornos Publikationen zu den verschiedenen Themengebieten nach quantitativen Anteilen an seinen Gesammelten Schriften erfasst: Demnach entfallen auf im weitesten Sinne philosophische Fragen 2.

Adorno gilt als besonders schwer zu lesender oder zu verstehender Autor. Während die übliche Sprachgestaltung von Satz zu Satz fortschreitet, gleichen Kompositionen Beziehungsmodellen, die auf Zukünftiges verweisen und an Zurückliegendes erinnern sowie mit Variationen und Kontrasten, Verkürzungen und Erweiterungen arbeiten.

Das zugrundeliegende Gestaltungsprinzip, auf das Adorno immer wieder zurückgreift, bezeichnet er mit Konstellation oder Konfiguration.

Als Adornos philosophische Hauptwerke gelten heute vier sehr unterschiedliche Werke. Philosophische Fragmente wird als zentraler Text der Frankfurter Schule angesehen und prägte den Begriff der Kulturindustrie.

Ebenfalls in der Emigration entstanden die Minima Moralia. Seine spätere reiche Produktion, auch die in der Musikphilosophie und Musiksoziologie , beruhe auf der Entfaltung dieser Grundkonstellationen.

Erstmals wurde in der Antrittsvorlesung der Begriff der Totalität in Frage gestellt, die das Denken nicht zu begreifen vermöge; Philosophie müsse lernen, auf die Totalitätsfrage zu verzichten.

Einer Liquidation der Philosophie käme die These gleich, dass diese Fragen prinzipiell unbeantwortbar seien, wie sie der Positivismus des Wiener Kreises vertrete, der die Philosophie in Wissenschaft aufzulösen vorschlage.

Seine Kategorien sind janusköpfig : je nach Kontext verwendet er sie mit positiver oder negativer Konnotation. Dennoch hat Adorno an der Philosophie, sogar an Metaphysik im Sinn der Spekulation , die das Gegebene transzendiert , festgehalten.

Nur als bestimmte Negation des Faktischen, so seine Lehre, lasse sich über das Bestehende hinausdenken.

Wenn man nicht hinter Kant und Hegel zurückfallen wolle, müsse Philosophie Kritik sein: Sprachkritik , Gesellschaftskritik , Kunstkritik , die zudem die Übertreibung als Erkenntnismethode benutzt.

Sie hat Adornos Blick auf Hegels Dialektik geschärft und nachhaltig beeinflusst. Viele später ausformulierte philosophische Motive Adornos finden sich in der Kierkegaard -Schrift bereits angedeutet.

Dialektisches Denken erhebt dagegen Einspruch, dass der allgemeine Begriff einen Sachverhalt als etwas Festes, Unveränderliches und sich Gleichbleibendes darstellt GS 6: Die Philosophie des Nichtidentischen wendet sich sowohl gegen Ursprungsphilosophie die ein Erstes — Geist oder Materie — voraussetzt als auch gegen Subjektphilosophie die das Objekt als ein dem Subjekt Unterworfenes oder Nachgeordnetes denkt.

Das Subjekt ist als bewusstes Wesen für Adorno zugleich Teil des ihm gegenüberstehenden Naturzusammenhangs, den es im eigenen Bewusstsein hat, aber als etwas anderes erkennt.

Vornehmlich die unterdrückte Natur, das bedrohte Individuum und das unbegriffene Vereinzelte steht im unversöhnten Verhältnis zu seinem Gegenpart.

Zwar steht die philosophische Erkenntnistheorie nicht im Zentrum von Adornos philosophischen Vorlesungen und Schriften, aber die frühe, durch Kracauer vermittelte Kant-Lektüre und seine Dissertation über Husserls Phänomenologie brachte ihn bereits in den frühen Phasen seiner intellektuellen Entwicklung mit dieser philosophischen Disziplin in Kontakt.

Er ist Erkenntnistheoretiker insoweit, als er das Verhältnis des Denkens zur Wirklichkeit als den Prüfstein und die Vorbedingung zuverlässiger Erkenntnis diskutiert.

Wie nahezu alle philosophischen Fragen hat Adorno auch die der Erkenntnistheorie unter Aspekten der Kritik behandelt. Seine Studien über Husserls Phänomenologie hat er mit Metakritik der Erkenntnistheorie überschrieben.

In dem nur dürftig rezipierten Werk erörtert er das Verhältnis zwischen erkennendem Subjekt und zu erkennendem Objekt. Aber ähnlich wie zur Metaphysik hat Adorno auch zur Moralphilosophie ein ambivalentes Verhältnis.

Er kritisiert, dass die christlich-abendländische Moral den Individuen eine Verantwortung für ihre Handlungen abverlange und dabei eine Handlungsfreiheit unterstelle, die sie als soziale Wesen gar nicht haben.

Adorno weigert sich, Inhalt und Ziel einer emanzipierten Gesellschaft näher zu bestimmen. Adornos Verhältnis zur Metaphysik ist ambivalent.

Überlegungen zur Metaphysik ziehen sich durch sein ganzes Werk. Adornos Verständnis der Metaphysik hängt eng mit seinem Verständnis abendländischer Rationalität zusammen.

Das Ziel dieses Projektes ist es, dass der Mensch sich mittels seiner von der Kontingenz natürlicher Geschehnisse zu befreien versucht, um Herrschaft über sich und seine Umgebung zu erlangen.

Das metaphysische Denken richtet sich so gegen sein eigentliches Ziel, die rationale Selbstbestimmung und Freiheit des Menschen.

Die Identitäten, die das Kontingente bewältigen sollen, beherrschen den, um dessen Freiheit willen sie gesucht worden sind.

Auch die Metaphysikkritik, deren Grundprogramm eigentlich die Befreiung des Subjekts von der Metaphysik ist, führt für Adorno letztlich nur zu dessen Unfreiheit.

Er setzt sich dabei vor allem mit der Philosophie Kants und dem Positivismus auseinander. Kants Philosophie wird von Adorno als Versuch interpretiert, aus der Metaphysikkritik heraus für die Freiheit des Menschen zu argumentieren.

Für Kant ist der Mensch dabei ein Wesen, das nur unter Einbeziehung seiner Sinne und seines Verstandes zu Erkenntnissen zu kommen vermag. Der Mensch wird so in seinen Erkenntnismöglichkeiten als ein vollkommen festgelegtes und unfreies Wesen begriffen.

Gegen die traditionelle Metaphysik und Metaphysikkritik will Adorno eine Metaphysik der Transzendenz rehabilitieren.

Da die Erkenntnis immer auf das Identische gerichtet ist, kann es vom Absoluten als Nichtidentischem keine Erkenntnis geben.

Das Subjekt erfährt seine eigene Ohnmacht, den Gegenstand der Erfahrung zu fassen zu bekommen. Metaphysische Erfahrungen sind für Adorno vor allem in der Kunst möglich.

Kunstwerke deuten auf Nichtidentisches hin, indem sie ihre Rezipienten zu einer bestimmten Verhaltensweise nötigen.

Da ein Kunstwerk sich nicht einfach entziffern lässt, sind Rezipienten gezwungen, sich von den Strukturen des Kunstwerks leiten zu lassen.

Sie werden dadurch zu einer Praxis der Anverwandlung gedrängt, die Adorno Mimesis nennt. Die damit von den Kunstwerken eröffnete Erfahrung deutet auf etwas hin, das sich nicht identifizierend fassen lässt.

Den Okkultismus beurteilt er dagegen in Minima Moralia Nr. Er beschäftigte sich mit den Einzelwissenschaften, übte gleichwohl immanente Kritik an der Arbeitsteiligkeit, die immer mehr einzelne wissenschaftliche Disziplinen von der Philosophie abgespalten und zu gegeneinander abgegrenzten Fächern im Wissenschaftsbetrieb gemacht habe.

Reflexion über die gesellschaftlichen Bedingungen der wissenschaftlichen Arbeitsteilung machte ihn zum Kritiker des Positivismus , den er weiter fasste als allgemein üblich.

Im so genannten Positivismusstreit zwischen den Kritischen Rationalisten Popper und Albert auf der einen Seite und Vertretern der Frankfurter Schule auf der anderen Seite, der in den er Jahren um Methoden und Werturteile in den Sozialwissenschaften geführt wurde, war Adorno einer der Protagonisten.

Beiden wohne die Tendenz zur Liquidation des Individuums und alles Abweichenden inne, mit anderen Worten: die Beseitigung oder Unterwerfung des Nichtidentischen und Nichtverfügbaren.

Auf ein positives Wort wartete schon Thomas Mann vergebens. Was ist, was wäre das Rechte? Ihnen verdankte er Einsichten, an die er häufig anknüpfte.

Wiederholt zog er Freuds Schrift Massenpsychologie und Ich-Analyse zur triebdynamischen Erklärung des autoritären Charakters wie der Massengefolgschaft faschistischer Führer heran.

Mit seinem Vortrag Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft eröffnete Adorno den Deutschen Soziologentag , der im Zeichen der Studentenbewegung und des Geburtstags von Karl Marx stand.

Adorno wurde die Durchführung eines Teilprojekts für den musikalischen Bereich übertragen. Adorno bewertete seine Erfahrungen als lehrreiche Auseinandersetzungen mit Sinn und Methoden der Sozialforschung sowie mit Radiomusik und Radiohörern.

In einem Brief vom Die von Adorno in den USA gemachten Erfahrungen mit der dort anders betriebenen Soziologie und Sozialforschung, vor allem seine Mitautorschaft an der Authoritarian Personality , bildeten die Grundlage dafür, dass er in Deutschland in den er und er Jahren als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Soziologie anerkannt wurde.

Beigetragen haben dazu auch seine Beiträge zu dem bedeutendsten empirischen Nachkriegsprojekt des Instituts für Sozialforschung: das an die Fragestellungen der Authoritarian Personality anknüpfende Gruppenexperiment.

Unbeschadet dessen hielt er sich nicht zurück mit kritischen Erörterungen über die empirische Sozialforschung.

Er hatte zunächst, unter Einbeziehung der aus den USA stammenden Methoden, für den Ausbau der empirischen Sozialforschung in Deutschland und die Verbindung von quantitativen mit qualitativen Verfahren wie Inhaltsanalyse und Gruppendiskussion votiert.

Adornos Schriften zur Ästhetik und Kulturkritik sind von den Schriften Walter Benjamins , mit dem er in regem Austausch stand, stark beeinflusst.

Angefangen vom Ursprung des deutschen Trauerspiels bis zum Passagen-Werk dienten sie Adorno als wichtige Inspirationsquellen. Der erkenntniskritischen Vorrede der Trauerspiel -Schrift entnahm Adorno die Anregung, eine spezifische Form des philosophischen Umgangs mit der Kunst zu entwickeln: Nicht begrifflich-deduktiv noch induktiv, sondern konfigurativ durch Anordnung der Phänomene in Konstellationen.

Eine überhistorische Definition der Kunst kann es für ihn nicht geben; alle Vorstellungen und Theoreme der Kunstphilosophie werden radikal historisiert.

Da das Kunstwerk noch nicht vollständig in die gesellschaftliche Totalität integriert ist, bildet es den archimedischen Punkt , von dem aus historische Erkenntnisse möglich werden.

Konsequenter als in seinen anderen Schriften setze Adorno hier seine Leitbegriffe als eine Vielzahl von Zentren ein, um die sich seine Reflexionen bildeten und die erst in der Konstellation zueinander ein Ganzes ergäben.

Kunstwerke sind in die herrschenden Produktionsverhältnisse eingebunden und als Produkte gesellschaftlicher Arbeit GS 7: auch verkäufliche Waren.

Autonomie verkörpere das Kunstwerk darin, dass es allein seinem eigenen Formgesetz gehorche. Kulturkritik und Gesellschaft , die verstreut publizierte Arbeiten aus den Jahren bis versammelt und erstmals im Suhrkamp Verlag erschien.

Eine erneute polemische Auseinandersetzung mit dem Jazz : Zeitlose Mode. Das apodiktisch formulierte Verdikt erlangte wie kaum eine andere Aussage zur Gegenwartsliteratur eine solche Bekanntheit, dass sie über Jahrzehnte hinweg kontrovers diskutiert wurde und Adorno zu mehrfachen Erklärungen und Modifikationen motivierte, ohne dass er die zentrale Botschaft über das schmähliche Versagen der Kultur angesichts Auschwitz zurücknahm.

Dazu gehören, neben seinen weit über die Kreise der kritischen Pädagogik hinaus aufgenommenen Vorträge Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit [] und Erziehung nach Auschwitz , Fragen zu Sexualtabus heute, Fernsehkonsum, Lehrerausbildung etc.

Im Gegensatz zur authentischen Kunst, die die Widersprüche des gesellschaftlichen Systems wenigstens zum Sprechen bringe und ein Bewusstsein radikaler Veränderung aufrechterhalte, würden die Produkte der Kulturindustrie den Menschen das Verlangen nach Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung austreiben.

Jürgen Habermas hat in einem Vortrag über jüdische Remigranten auf eine andere Seite des Gesellschaftskritikers Adorno aufmerksam gemacht.

Die vorgesehene zweibändige Publikation kam nicht zustande. Aus diesem Fundus stammt die Einzelveröffentlichung Aspekte des neuen Rechtsradikalismus , [] [] die einen im April auf Einladung des Verbands Sozialistischer Studenten Österreichs an der Wiener Universität gehaltenen Vortrag enthält.

Im Herbst erschien ein von Michael Schwarz herausgegebener Sammelband mit nach Tonbandaufnahmen und Abschriften rekonstruierten Vorträgen , der jedoch neben bildungspolitischen auch kultur- und musikkritische Vorträge enthält.

Dass die musikalischen mit den philosophischen Schriften Adornos eng verzahnt sind, bringt der Autor bereits in seiner ersten Buchveröffentlichung nach dem Zweiten Weltkrieg, der Philosophie der neuen Musik , zum Ausdruck.

Zum Verständnis von Musik tragen nach Adorno sowohl sinnliches Erleben — in seinem Verständnis: mimetischer Nachvollzug durch Hören, Darstellen und Aufführen — als auch die begriffliche Reflexion bei.

In seinem frühen Aufsatz von — Zur gesellschaftlichen Lage der Musik — befindet er, dass alle Musik das Zeichen der Entfremdung trage und als Ware fungiere.

Über ihre Authentizität entscheide, ob sie sich Marktbedingungen widersetze oder unterwerfe. Zu den umstrittensten Themen seiner musikalischen Schriften zählen sein Verdikt über den Jazz und seine These vom Materialfortschritt in der Musik.

Martin Jay verweist darauf, dass Adorno den Jazz noch nicht aus erster Hand kannte. Die Vorgeformtheit des musikalischen Materials verleihe ihm einen Eigensinn und stelle Anforderungen an die kompositorische Arbeit, die gleichwohl die Spontaneität des Subjekts verlange.

Das blieb bei ihm als offene Dialektik stehen. Gespielt wurde der Komponist Adorno vor gelegentlich, erst seit den fünfziger Jahren etwas häufiger.

Die Sängerin Carla Henius hat sich sehr für sein Schaffen eingesetzt; mit ihr trat er manchmal auch gemeinsam auf. Frühe Streichquartette wurden vom Neuen Leipziger Streichquartett , Streichtrios vom Freiburger trio recherche uraufgeführt.

Unter dem schwachen Echo, das seine Kompositionen fanden, hat Adorno gelitten. Das hatte Auswirkungen: Sein Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie wurde nach seinem Tod aufgeteilt und mit Wissenschaftlern besetzt, die teils entgegengesetzte Positionen vertraten.

Das Institut für Sozialforschung wurde damit zu einem vorwiegend empirisch ausgerichteten Forschungsinstitut unter der Geschäftsführung Ludwig von Friedeburgs und Gerhard Brandts.

Dies und der Rundfunkvortrag Erziehung zur Mündigkeit sowie Kritik an Denkschulen Jargon der Eigentlichkeit lassen den Schluss zu, dass Adorno kein Meister für seine Schüler sein, sondern eher das selbstständige, kritische Denken befördern wollte.

Die Stadt Frankfurt stiftete den Theodor-W. Adorno Archiv gegründet, in dem der wissenschaftliche und künstlerische Nachlass Adornos mit dem Nachlass Walter Benjamins vereinigt werden konnte.

Adorno Archiv wieder ausgegliedert und in der Archivabteilung der Berliner Akademie der Künste deponiert; der Adorno-Nachlass befindet sich inzwischen im Frankfurter Institut für Sozialforschung.

Zum An seinem vormaligen Wohnhaus im Kettenhofweg im Frankfurter Westend, in dem Adorno von bis lebte, erinnert eine Gedenktafel an sein Wirken.

Das Denkmal wurde [] , der Platzname bereits an den Campus Westend verlegt. Wenn jegliche Vernunft als korrumpierte kritisiert werde, stelle sich die Frage nach dem Ort dieser Vernunftkritik.

Konträre Positionen zu Adornos Wissenschaftsverständnis bezogen die Vertreter des Kritischen Rationalismus wie Karl Raimund Popper und Hans Albert sowie zahlreiche Vertreter der Mainstream-Soziologie, die sich als Erfahrungswissenschaftler verstanden oder der quantitativ orientierten empirischen Sozialforschung zurechneten.

Ralf Dahrendorf vertrat im so genannten Positivismusstreit eine eigene Position zwischen den Kontrahenten, die aber dem Denken Poppers näher stand als dem der Frankfurter Schule.

Die musiktheoretische Position Adornos wurde bereits vor der Postmoderne in Frage gestellt. Philosophiebibliographie: Theodor W. Adorno — Zusätzliche Literaturhinweise zum Thema.

Seit werden vom Frankfurter Institut für Sozialforschung und dem Suhrkamp Verlag jährlich stattfindenden Adorno-Vorlesungen an der Frankfurter Universität veranstaltet.

Die Preisträger widmen sich heutigen Möglichkeiten kritischer Gesellschaftstheorie als Philosophen, Soziologen, Historiker, Kunsthistoriker, Politologen und Literaturwissenschaftler von internationalem Rang.

Die von Rolf Tiedemann hrsgg. Adorno ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Adorno Begriffsklärung aufgeführt.

Clemens Albrecht, Günter C. Tenbruck: Die intellektuelle Gründung der Bundesrepublik. Eine Wirkungsanalyse der Frankfurter Schule. Campus, Frankfurt am Main , S.

Siehe auch die auf S. Fink, München , S. Hinzu kommen mehr als Auftritte vor Präsenzpublikum. Man konnte Adorno also fast jede Woche irgendwo hören.

Adorno am Mikrophon. Online-Ausgabe 8 , Heft 2, S. Abgerufen am April Adorno: Briefe an die Eltern. Suhrkamp, Frankfurt am Main , S.

Siehe: Ein Sohn aus gutem Hause. Ausgabe 3—4, , S. Adorno: Briefe an die Eltern — Beck, München , S. Eine Biographie. In: Stefan Müller-Doohm Hrsg.

Erinnerungen von Zeitgenossen. Theodor Adornos Briefe an die Eltern. In: Mittelweg Adorno in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.

Rowohlt, Reinbek bei Hamburg , S. Eine politische Biographie. Deutscher Taschenbuch Verlag, München , S. Eine Einführung. Reclam, Ditzingen , S.

Adorno zur Einführung Junius, Hamburg , S. Frankfurt am Main , S. Adorno Archiv: Adorno. Eine Bildmonogrphie. Fischer, Frankfurt am Main , S.

Referate eines Symposiums der Alexander von Humboldt-Stiftung vom Dezember in Ludwigsburg. Adorno became the Institute's director in From the s stem In Search of Wagner , Adorno's ideology-critique of the Nazi's favorite composer; Prisms , a collection of social and cultural studies; Against Epistemology , an antifoundationalist critique of Husserlian phenomenology; and the first volume of Notes to Literature , a collection of essays in literary criticism.

Conflict and consolidation marked the last decade of Adorno's life. These controversies did not prevent him from publishing numerous volumes of music criticism, two more volumes of Notes to Literature , books on Hegel and on existential philosophy, and collected essays in sociology and in aesthetics.

Negative Dialectics , Adorno's magnum opus on epistemology and metaphysics, appeared in Aesthetic Theory , the other magnum opus on which he had worked throughout the s, appeared posthumously in He died of a heart attack on August 6, , one month shy of his sixty-sixth birthday.

Dialectic of Enlightenment is a product of their wartime exile. It first appeared as a mimeograph titled Philosophical Fragments in This title became the subtitle when the book was published in How can this be, the authors ask.

How can the progress of modern science and medicine and industry promise to liberate people from ignorance, disease, and brutal, mind-numbing work, yet help create a world where people willingly swallow fascist ideology, knowingly practice deliberate genocide, and energetically develop lethal weapons of mass destruction?

Reason, they answer, has become irrational. Although they cite Francis Bacon as a leading spokesman for an instrumentalized reason that becomes irrational, Horkheimer and Adorno do not think that modern science and scientism are the sole culprits.

The tendency of rational progress to become irrational regress arises much earlier. Indeed, they cite both the Hebrew scriptures and Greek philosophers as contributing to regressive tendencies.

If Horkheimer and Adorno are right, then a critique of modernity must also be a critique of premodernity, and a turn toward the postmodern cannot simply be a return to the premodern.

Otherwise the failures of modernity will continue in a new guise under contemporary conditions. Society as a whole needs to be transformed.

Horkheimer and Adorno believe that society and culture form a historical totality, such that the pursuit of freedom in society is inseparable from the pursuit of enlightenment in culture DE xvi.

There is a flip side to this: a lack or loss of freedom in society—in the political, economic, and legal structures within which we live—signals a concomitant failure in cultural enlightenment—in philosophy, the arts, religion, and the like.

The Nazi death camps are not an aberration, nor are mindless studio movies innocent entertainment.

Both indicate that something fundamental has gone wrong in the modern West. According to Horkheimer and Adorno, the source of today's disaster is a pattern of blind domination, domination in a triple sense: the domination of nature by human beings, the domination of nature within human beings, and, in both of these forms of domination, the domination of some human beings by others.

The means of destruction may be more sophisticated in the modern West, and the exploitation may be less direct than outright slavery, but blind, fear-driven domination continues, with ever greater global consequences.

The all-consuming engine driving this process is an ever-expanding capitalist economy, fed by scientific research and the latest technologies.

Contrary to some interpretations, Horkheimer and Adorno do not reject the eighteenth-century Enlightenment. The first thesis allows them to suggest that, despite being declared mythical and outmoded by the forces of secularization, older rituals, religions, and philosophies may have contributed to the process of enlightenment and may still have something worthwhile to contribute.

The second thesis allows them to expose ideological and destructive tendencies within modern forces of secularization, but without denying either that these forces are progressive and enlightening or that the older conceptions they displace were themselves ideological and destructive.

A fundamental mistake in many interpretations of Dialectic of Enlightenment occurs when readers take such theses to be theoretical definitions of unchanging categories rather than critical judgments about historical tendencies.

In fact, what they find really mythical in both myth and enlightenment is the thought that fundamental change is impossible. Such resistance to change characterizes both ancient myths of fate and modern devotion to the facts.

Two Hegelian concepts anchor this project, namely, determinate negation and conceptual self-reflection. Beyond and through such determinate negation, a dialectical enlightenment of enlightenment also recalls the origin and goal of thought itself.

Such recollection is the work of the concept as the self-reflection of thought der Begriff als Selbstbesinnung des Denkens , DE Conceptual self-reflection reveals that thought arises from the very corporeal needs and desires that get forgotten when thought becomes a mere instrument of human self-preservation.

It also reveals that the goal of thought is not to continue the blind domination of nature and humans but to point toward reconciliation.

His most comprehensive statement occurs in Negative Dialectics , which is discussed later. Dialectic of Enlightenment presupposes a critical social theory indebted to Karl Marx.

Adorno reads Marx as a Hegelian materialist whose critique of capitalism unavoidably includes a critique of the ideologies that capitalism sustains and requires.

According to Marx, bourgeois economists necessarily ignore the exploitation intrinsic to capitalist production. Like ordinary producers and consumers under capitalist conditions, bourgeois economists treat the commodity as a fetish.

They treat it as if it were a neutral object, with a life of its own, that directly relates to other commodities, in independence from the human interactions that actually sustain all commodities.

Marx, by contrast, argues that whatever makes a product a commodity goes back to human needs, desires, and practices. Significant changes have occurred in the structure of capitalism since Marx's day.

This requires revisions on a number of topics: the dialectic between forces of production and relations of production; the relationship between state and economy; the sociology of classes and class consciousness; the nature and function of ideology; and the role of expert cultures, such as modern art and social theory, in criticizing capitalism and calling for the transformation of society as a whole.

Rather, commodity exchange has become the central organizing principle for all sectors of society. This allows commodity fetishism to permeate all social institutions e.

The root cause, Adorno says, lies in how capitalist relations of production have come to dominate society as a whole, leading to extreme, albeit often invisible, concentrations of wealth and power ND — Society has come to be organized around the production of exchange values for the sake of producing exchange values, which, of course, always already requires a silent appropriation of surplus value.

Adorno's diagnosis of the exchange society has three levels: politico-economic, social-psychological, and cultural. Politically and economically he responds to a theory of state capitalism proposed by Friedrich Pollock during the war years.

An economist by training who was supposed to contribute a chapter to Dialectic of Enlightenment but never did Wiggershaus , —19 , Pollock argued that the state had acquired dominant economic power in Nazi Germany, the Soviet Union, and New Deal America.

Rather, such exploitation has become even more abstract than it was in Marx's day, and therefore all the more effective and pervasive.

The social-psychological level in Adorno's diagnosis serves to demonstrate the effectiveness and pervasiveness of late capitalist exploitation.

Adorno's cultural studies show that a similar logic prevails in television, film, and the recording industries.

In fact, Adorno first discovered late capitalism's structural change through his work with sociologist Paul Lazarsfeld on the Princeton University Radio Research Project.

Once marketability becomes a total demand, the internal economic structure of cultural commodities shifts.

His main point is that culture-industrial hypercommercialization evidences a fateful shift in the structure of all commodities and therefore in the structure of capitalism itself.

Philosophical and sociological studies of the arts and literature make up more than half of Adorno's collected works Gesammelte Schriften.

All of his most important social-theoretical claims show up in these studies. Adorno rejects any such separation of subject matter from methodology and all neat divisions of philosophy into specialized subdisciplines.

This is one reason why academic specialists find his texts so challenging, not only musicologists and literary critics but also epistemologists and aestheticians.

All of his writings contribute to a comprehensive and interdisciplinary social philosophy Zuidervaart First published the year after Adorno died, Aesthetic Theory marks the unfinished culmination of his remarkably rich body of aesthetic reflections.

It casts retrospective light on the entire corpus. It reconstructs the modern art movement from the perspective of philosophical aesthetics.

It simultaneously reconstructs philosophical aesthetics, especially that of Kant and Hegel, from the perspective of modern art.

From both sides Adorno tries to elicit the sociohistorical significance of the art and philosophy discussed.

Adorno's claims about art in general stem from his reconstruction of the modern art movement. The book begins and ends with reflections on the social character of modern art.

Two themes stand out in these reflections. One is an updated Hegelian question whether art can survive in a late capitalist world. The other is an updated Marxian question whether art can contribute to the transformation of this world.

But Adorno combines this Kantian emphasis on form with Hegel's emphasis on intellectual import geistiger Gehalt and Marx's emphasis on art's embeddedness in society as a whole.

The result is a complex account of the simultaneous necessity and illusoriness of the artwork's autonomy. Adorno regards authentic works of modern art as social monads.

The unavoidable tensions within them express unavoidable conflicts within the larger sociohistorical process from which they arise and to which they belong.

These tensions enter the artwork through the artist's struggle with sociohistorically laden materials, and they call forth conflicting interpretations, many of which misread either the work-internal tensions or their connection to conflicts in society as a whole.

Their complete resolution, however, would require a transformation in society as a whole, which, given his social theory, does not seem imminent.

As commentary and criticism, Adorno's aesthetic writings are unparalleled in the subtlety and sophistication with which they trace work-internal tensions and relate them to unavoidable sociohistorical conflicts.

One gets frequent glimpses of this in Aesthetic Theory. Typically he elaborates these categories as polarities or dialectical pairs.

One such polarity, and a central one in Adorno's theory of artworks as social monads, occurs between the categories of import Gehalt and function Funktion.

Adorno's account of these categories distinguishes his sociology of art from both hermeneutical and empirical approaches. A hermeneutical approach would emphasize the artwork's inherent meaning or its cultural significance and downplay the artwork's political or economic functions.

An empirical approach would investigate causal connections between the artwork and various social factors without asking hermeneutical questions about its meaning or significance.

Adorno, by contrast, argues that, both as categories and as phenomena, import and function need to be understood in terms of each other. On the one hand, an artwork's import and its functions in society can be diametrically opposed.

On the other hand, one cannot give a proper account of an artwork's social functions if one does not raise import-related questions about their significance.

So too, an artwork's import embodies the work's social functions and has potential relevance for various social contexts. In general, however, and in line with his critiques of positivism and instrumentalized reason, Adorno gives priority to import, understood as societally mediated and socially significant meaning.

The social functions emphasized in his own commentaries and criticisms are primarily intellectual functions rather than straightforwardly political or economic functions.

Because of the shift in capitalism's structure, and because of Adorno's own complex emphasis on modern art's autonomy, he doubts both the effectiveness and the legitimacy of tendentious, agitative, or deliberately consciousness-raising art.

Yet he does see politically engaged art as a partial corrective to the bankrupt aestheticism of much mainstream art.

Under the conditions of late capitalism, the best art, and politically the most effective, so thoroughly works out its own internal contradictions that the hidden contradictions in society can no longer be ignored.

The plays of Samuel Beckett, to whom Adorno had intended to dedicate Aesthetic Theory , are emblematic in that regard.

Adorno finds them more true than many other artworks. To gain access to this center, one must temporarily suspend standard theories about the nature of truth whether as correspondence, coherence, or pragmatic success and allow for artistic truth to be dialectical, disclosive, and nonpropositional.

According to Adorno, each artwork has its own import Gehalt by virtue of an internal dialectic between content Inhalt and form Form.

This import invites critical judgments about its truth or falsity. To do justice to the artwork and its import, such critical judgments need to grasp both the artwork's complex internal dynamics and the dynamics of the sociohistorical totality to which the artwork belongs.

The artwork has an internal truth content to the extent that the artwork's import can be found internally and externally either true or false.

Such truth content is not a metaphysical idea or essence hovering outside the artwork. But neither is it a merely human construct.

It is historical but not arbitrary; nonpropositional, yet calling for propositional claims to be made about it; utopian in its reach, yet firmly tied to specific societal conditions.

Adorno's idea of artistic truth content presupposes the epistemological and metaphysical claims he works out most thoroughly in Negative Dialectics.

These claims, in turn, consolidate and extend the historiographic and social-theoretical arguments already canvassed. This occurs in four stages.

Part Two ND — works out Adorno's alternative with respect to the categories he reconfigures from German idealism.

Like Hegel, Adorno criticizes Kant's distinction between phenomena and noumena by arguing that the transcendental conditions of experience can be neither so pure nor so separate from each other as Kant seems to claim.

As concepts, for example, the a priori categories of the faculty of understanding Verstand would be unintelligible if they were not already about something that is nonconceptual.

Conversely, the supposedly pure forms of space and time cannot simply be nonconceptual intuitions. Not even a transcendental philosopher would have access to them apart from concepts about them.

Genuine experience is made possible by that which exceeds the grasp of thought and sensibility. The concept of the nonidentical, in turn, marks the difference between Adorno's materialism and Hegel's idealism.

Although he shares Hegel's emphasis on a speculative identity between thought and being, between subject and object, and between reason and reality, Adorno denies that this identity has been achieved in a positive fashion.

For the most part this identity has occurred negatively instead. That is to say, human thought, in achieving identity and unity, has imposed these upon objects, suppressing or ignoring their differences and diversity.

Such imposition is driven by a societal formation whose exchange principle demands the equivalence exchange value of what is inherently nonequivalent use value.

Whereas Hegel's speculative identity amounts to an identity between identity and nonidentity, Adorno's amounts to a nonidentity between identity and nonidentity.

Adorno does not reject the necessity of conceptual identification, however, nor does his philosophy claim to have direct access to the nonidentical.

Under current societal conditions, thought can only have access to the nonidentical via conceptual criticisms of false identifications.

Through determinate negation, those aspects of the object which thought misidentifies receive an indirect, conceptual articulation. The motivation for Adorno's negative dialectic is not simply conceptual, however, nor are its intellectual resources.

Another resource lies in unscripted relationships among established concepts. In insisting on the priority of the object, Adorno repeatedly makes three claims: first, that the epistemic subject is itself objectively constituted by the society to which it belongs and without which the subject could not exist; second, that no object can be fully known according to the rules and procedures of identitarian thinking; third, that the goal of thought itself, even when thought forgets its goal under societally induced pressures to impose identity on objects, is to honor them in their nonidentity, in their difference from what a restricted rationality declares them to be.

Under current conditions the only way for philosophy to give priority to the object is dialectically, Adorno argues. He describes dialectics as the attempt to recognize the nonidentity between thought and the object while carrying out the project of conceptual identification.

To think is to identify, and thought can achieve truth only by identifying. So the semblance Schein of total identity lives within thought itself, mingled with thought's truth Wahrheit.

The only way to break through the semblance of total identity is immanently, using the concept. Accordingly, everything that is qualitatively different and that resists conceptualization will show up as a contradiction.

By colliding with its own boundary [ Grenze ], unitary thought surpasses itself. But thinking in contradictions is also forced upon philosophy by society itself.

Society is riven with fundamental antagonisms, which, in accordance with the exchange principle, get covered up by identitarian thought.

The only way to expose these antagonisms, and thereby to point toward their possible resolution, is to think against thought—in other words, to think in contradictions.

The point of thinking in contradictions is not simply negative, however. It has a fragile, transformative horizon, namely, a society that would no longer be riven with fundamental antagonisms, thinking that would be rid of the compulsion to dominate through conceptual identification, and the flourishing of particular objects in their particularity.

This idea of reconciliation sustains Adorno's reflections on ethics and metaphysics. Like Adorno's epistemology, his moral philosophy derives from a materialistic metacritique of German idealism.

The first section in the Introduction to Negative Dialectics indicates the direction Adorno's appropriation will take ND 3—4.

There he asks whether and how philosophy is still possible. Adorno asks this against the backdrop of Karl Marx's Theses on Feuerbach , which famously proclaimed that philosophy's task is not simply to interpret the world but to change it.

In distinguishing his historical materialism from the sensory materialism of Ludwig Feuerbach, Marx portrays human beings as fundamentally productive and political organisms whose interrelations are not merely interpersonal but societal and historical.

Although Adorno shares many of Marx's anthropological intuitions, he thinks that a twentieth-century equation of truth with practical fruitfulness had disastrous effects on both sides of the iron curtain.

The Introduction to Negative Dialectics begins by making two claims. First, although apparently obsolete, philosophy remains necessary because capitalism has not been overthrown.

Second, Marx's interpretation of capitalist society was inadequate and his critique is outmoded.

Hence, praxis no longer serves as an adequate basis for challenging philosophical theory. In fact, praxis serves mostly as a pretext for shutting down the theoretical critique that transformative praxis would require.

Having missed the moment of its realization via the proletarian revolution, according to early Marx , philosophy today must criticize itself: its societal naivete, its intellectual antiquation, its inability to grasp the power at work in industrial late capitalism.

Philosophy must shed such naivete. It must ask, as Kant asked about metaphysics after Hume's critique of rationalism, How is philosophy still possible?

More specifically, How, after the collapse of Hegelian thought, is philosophy still possible? How can the dialectical effort to conceptualize the nonconceptual—which Marx also pursued—how can this philosophy be continued?

This self-implicating critique of the relation between theory and practice is one crucial source to Adorno's reflections on ethics and metaphysics. Another is the catastrophic impact of twentieth-century history on the prospects for imagining and achieving a more humane world.

Metaphysically, philosophers must find historically appropriate ways to speak about meaning and truth and suffering that neither deny nor affirm the existence of a world transcendent to the one we know.

Whereas denying it would suppress the suffering that calls out for fundamental change, straightforwardly affirming the existence of utopia would cut off the critique of contemporary society and the struggle to change it.

Neither logical positivist antimetaphysics nor Heideggerian hypermetaphysics can do justice to this experience.

Adorno indicates his own alternative to both traditional metaphysics and more recent antimetaphysics in passages that juxtapose resolute self-criticism and impassioned hope.

His historiographic, social theoretical, aesthetic, and negative dialectical concerns meet in passages such as this:. Section 1 lists many of Adorno's books in English, including several he co-authored, in the order of their abbreviations.

Section 2 lists some anthologies of Adorno's writings in English. Books listed in section 1 without abbreviations were originally published in English; all others were originally published in German.

A date in parentheses following a title indicates either the first German edition or, in the case of posthumous publications, the date of the original lectures.

Often the translations cited above have been silently modified. Adorno, Gesammelte Schriften , edited by Rolf Tiedemann et al.

Frankfurt am Main: Suhrkamp, — For more extensive Adorno bibliographies, see Huhn , Müller-Doohm , and Zuidervaart , an annotated bibliography.

Biographical Sketch 2. Dialectic of Enlightenment 3. Critical Social Theory 4. Aesthetic Theory 5.

Das hatte Der Eisenhans Sein Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie wurde nach seinem Tod aufgeteilt und mit Wissenschaftlern besetzt, die teils entgegengesetzte Positionen vertraten. Übersiedlung nach Kalifornien, um Matthias Opdenhövel Frau zusammen mit Max Payback Film an der "Dialektik der Aufklärung" zu arbeiten. Erinnerungen von Zeitgenossen. Adorno, Spiegel Nr. In: Mittelweg Theodor W Adorno

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Fernando Castro Flórez - Ponencia sobre Theodor W. Adorno. Fundación Cristino de Vera Theodor W Adorno Theodor W Adorno

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1 Kommentare

Kazrarn · 30.11.2019 um 21:16

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